Una notte italiana

Einige aktuelle Impressionen unserer Nachtreisen nach und zurück aus Italien. Zunächst ab München nach Venedig, der Liegewagen (und soweit ersichtlich auch die Schlafwagen) voll belegt. Sehr beeindruckend die deutsch-englisch-italienisch-ungarische(!) Ansage zur Abfahrt. Auch am kommenden Morgen zeigte sich das Zugpersonal gewohnt hilfsbereit und humorvoll, allerdings mit bitterem Nachsatz: „… ich verlier meinen Arbeitsplatz eh im Dezember.“

Die Rückfahrt hatten wir ab Bologna gebucht – leider schließt die Gepäckaufbewahrung dort schon um 21.00 Uhr, also noch genug Zeit die Postkarten (ja, diese Analoggrüße!) zu schreiben. Um 23:30 steigen wir dann in den Zug von Rom ein und freuen uns darüber, dass wir erst 8h später in München sein werden. Naja, so angenehm wurde die Nacht dann leider doch nicht, da an beiden durchfahrenen Grenzen eifrig geweckt und kontrolliert wurde. Konnte man früher nicht die Ausweise beim Schaffner abgeben?

2 Kommentare

  1. Gerd Holger Wuerfel

    Ja, Sie haben Recht. Noch vor der „Nachtzug – Einstellungskatastrophe“ gab man seine nationale ID ab und erhielt diese samt Fahrkarte am nächsten Morgen vom Schlafwagenbegleiter zurück! Die „Grenzkontrollen“ sind Folgen der Migration und dem Versagen der europäischen Regierungen. Hier gilt es, vor allem die Merkel – Regierung zu benennen, die auch für katastrophale Verkehrspolitik der DB verantwortlich ist. Wenden Sie sich doch einmal an die höchste Verantwortung tragende „Dame“ in diesem Land und weisen Sie diese Person auf die Folgen Ihre katastrophalen Politik hin.
    Gerd Holger Wuerfel, M.A.

    Grüße
    Gerd Holger Wuerfel

    • Sehr geehrter Herr Wuerfel, ich ahne zwar, worauf Sie hinaus wollen. Ihrer Argumentation kann ich aber weder folgen, noch diese gutheißen. Mehr Abschottung bringt wohl eher noch mehr und schärfere Kontrollen. Eine gestörte Nachtruhe ist zwar unangenehm, aber im Vergleich zu den Strapazen und Gefahren auf der Flucht sicher erträglich. Das Thema ist viel zu komplex für einfache Schuldzuweisungen. Niemand flieht freiwillig und Züge werden immer Menschen zueinander bringen. Glauben Sie nicht auch, dass unser derzeitiger Lebensstil zu den Ursachen für Migration beiträgt? Und so kommt dann auch wieder die Verkehrspolitik ins Spiel.

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