Einsatz im Pyjama

Protest im Pyjama (c) umverkehR, Simon Wittwer

Im Nachthemd am Bahnsteig (c) Simon Wittwer

Die Aktivisten der verkehrspolitischen Umweltorganisation umverkehR in der Schweiz treten für die Erhaltung und den Ausbau von Nachtzugverbindungen ein. Mit einem medienwirksamen Auftritt an  Bahnhöfen und diversen weiteren Aktionen.

Aus der Sicht von umverkehR sprechen insbesondere drei Hauptargumente für die Nachtzüge:

  1. Klimaziele: Die Förderung der Nachtzugverbindungen ist mit Blick auf die Klimaziele ein Gebot der Stunde und nicht nur ein Nice-to-have. Die Reise mit dem Zug von Zürich nach Berlin verursacht z.B. nur 1/3 der CO2-Emissionen und weniger als 1/10 der Stickoxid-Emissionen und verbraucht weniger als die Hälfte der Energie des Flugverkehrs.
  2. Freie Verkehrsmittelwahl: Ein attraktives internationales Angebot im Schienenpersonenverkehr kann mit dem Flugverkehr mithalten und gewährleistet eine freie Verkehrsmittelwahl.
  3. Grosse Nachfrage: Die Nachfrage nach Nachtzugleistungen ist nach wie vor groß. Ein gut ausgebautes Nachtzugangebot erhöht die Standortattraktivität und hat gerade in größeren Städten und Ballungszentren Potenzial. Unter fairen Wettbewerbsbedingungen können Nachtzüge wirtschaftlich betrieben werden.

Update: Aktuelle Berichte aus der Schweiz – in den Zeitungen Blick und 20Minuten.

2 Kommentare

  1. Wichtig wäre, auf europäischer Ebene für Steuergerechtigkeit unter den Verkehrsträgern zu sorgen. Wann wird endlich das Flugbenzin in der EU besteuert? Es könnte als eine der ersten europäischen Direktsteuern erhoben werden. Fliegen ist viel zu billig, das kommt uns allen teuer zu stehen.

  2. Pingback:Nachtaktiv am 20.6. | Nachtzug retten

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