Appell des VCD an Bundesregierung

Ein Staatsunternehmen dieser Größe sollte in der Lage sein, ein gut nachgefragtes Produkt wirtschaftlich zu führen.

Der Verkehrsclub Deutschland hat sich vor der womöglich entscheidenden Aufsichtsratsitzung am 16.12.2015 in einem Offenen Brief an die Kanzlerin und den Bundesverkehrsminister gewandt.

Auch der Fahrgastverband Pro Bahn spricht sich in einer Pressemeldung für die Beibehaltung des Nachtreiseverkehrs aus.

Beschäftigte appellieren an DB

Das Nachtgeschäft der Deutschen Bahn (hauptsächlich die Bewirtschaftung von Schlaf- und Liegewagen) wird von der 2002 gegründeten DB European Railservice geführt. Die Gesellschaft ist eine 100%-ige Tochter der DB Fernverkehr. Die Beschäftigten der DB ERS haben sich mit einem Appell zur Beibehaltung der Nachtzüge an alle Mitglieder des Aufsichtsrates der…

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Offener Brief an Bahnchef Rüdiger Grube

Sehr geehrter Herr Grube, ich schreibe Ihnen angesichts des drohenden „Aus“ für den Schlaf- und Liegewagenverkehr bei der DB AG. Dass es in einer rund um die Uhr mobilen Gesellschaft eine Nachfrage nach Nachtreisen gibt, wird ja von der DB in aktuellen Meldungen erfreulicherweise anerkannt. Umso mehr verwundert es, wenn…

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Europa bald ohne Nachtzüge?

Am 1. Juli 2015 haben die Europäischen Grünen eine Konferenz zum Thema der Zukunft der Nachtzüge in Europa organisiert. Die Aussagen der PolitikerInnen und ExpertInnen zeigen: Es gibt erstens gute Beispiele, wie man Nachtzüge betreiben kann und zweitens, die Zeit drängt, denn die Lebensdauer des Rollmaterials der bestehenden Nachtzüge neigt…

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Nachlese zum Protestwochenende

Im Juni gab es in vielen europäischen Städten aufgeweckte, lebendige und begeisternde Protestaktionen für die Nachtzüge. Eine kleine Nachlese und einige Bilder zu den vielen tollen Aktionen. Der Startschuss des Protestwochenendes erfolgte am Freitag (19. Juni) in Genf. In Bern kamen rund 50 Nachtzug-LiebhaberInnen im Pyjama, um sich gemeinsam mit…

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Nachtaktiv am 20.6.

Alle, die sich für bessere Nachtzugverbindungen einsetzen, sollten sich schonmal den 20. Juni vormerken. In möglichst vielen Bahnhöfen in europäischen Städten soll in einer »night of action« für die Beibehaltung und die Wiedereinführung von grenzüberschreitenden Nachtzügen (und Tageszügen) demonstriert werden. Vorbild kann die Aktion der Schweizer Aktiven sein. Weitere Infos…

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Einsatz im Pyjama

Die Aktivisten der verkehrspolitischen Umweltorganisation umverkehR in der Schweiz treten für die Erhaltung und den Ausbau von Nachtzugverbindungen ein. Mit einem medienwirksamen Auftritt an  Bahnhöfen und diversen weiteren Aktionen. Aus der Sicht von umverkehR sprechen insbesondere drei Hauptargumente für die Nachtzüge:

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Ist der Nachtzug am Ende?

Die DB war mal das »Unternehmen Zukunft« – jetzt ist sie eher das Unternehmen Verunsicherung.

(Joachim Holstein, Betriebsrat bei der DB European RailService)

Joachim Holstein arbeitet seit knapp 20 Jahren bei der Bahn als Zugbegleiter, und zwar immer in Nacht- und Autoreisezügen. Anfangs hieß sein Arbeitgeber Mitropa, seit 2002 heißt er DB ERS, das steht für European RailService. Er ist dort Sprecher des Wirtschaftsausschusses und in der Hamburger Niederlassung stellvertretender Betriebsratsvorsitzender. Zur Situation der Nachtzüge und zu den laufenden Protestaktionen konnte ich ein ausführliches Interview mit ihm führen.

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Milliarden für Stuttgart 21 – kein Geld für neue Schlafwagen?

S21Der Stuttgarter Hbf wird mit immensem Aufwand zu einer unterirdischen Durchgangsstation umgebaut – die Diskussion ist bekannt. Gewerkschafter gegen Stuttgart 21 sind aus mehreren Gründen auch am Thema Nachtzug:

  1. Schließlich krankt die Citynightline aktuell an veralteten Fahrzeugen und fehlenden Investitionen – deswegen werden Verbindungen gestrichen und die restlichen Wagen zusammengezogen. Für Stuttgart 21 stehen die Kassen weit offen.
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